die fahnen sind rausgehaengt.
die strassen sind frisch geputzt.
die regale in den geschaeften sind leer.
wtorek, 10 listopada 2009
poniedziałek, 9 listopada 2009
mieć czy być, o to jest pytanie
geburtstagsfeier. einladung zu den nachbarn nebenan. begruessung im flur.
- wynajmujecie czy mieszkacie?
- wynajmujemy. a wy?
- mieszkamy.
- no tak. fajnie.
- wynajmujecie czy mieszkacie?
- wynajmujemy. a wy?
- mieszkamy.
- no tak. fajnie.
niedziela, 8 listopada 2009
mewy przed oknem
den ganzen sommer hatte ich keine einzige gesehen oder gehoert. doch als die ersten schon nicht mehr warmen regenfaelle kamen, als morgens nebelstreifen ueber der bruecke hingen, die die baumkronen und die koepfe der strassenlaternen verbargen, und als ueberhaupt das grau von himmel, nebel und wolken wieder die alles bestimmende farbe wurde, da tauchten sie ploetzlich auf. eines morgens waren sie da, ohne dass irgendjemand haette sagen koennen, woher sie gekommen waren. wenn ich auf den balkon trat und, die tuer hinter mir zuziehend, direkt vor der fensterscheibe stehenblieb, um so gut es ging vor regen und wind geschuetzt zu sein, fiel mein erster blick auf die moewen. sie erhoben sich in einer einzigen, fliessenden bewegung von den sternfoermigen strassenlaternen, auf denen sie gesessen hatten, und begannen vor meinen augen ihre weissen muster in den grauen himmel zu weben. sie schienen keinerlei angst zu fuehlen, oft flogen sie in nur zwei oder drei metern entfernung von der hauswand an mir vorueber, ihre scharf geschnittenen, sichelfoermigen fluegel maehten die letzten blaetter von den baeumen, die der wind forttrug. es lag eine ruhe in ihren bewegungen, die nur aus deren selbstverstaendlicher ziellosigkeit herruehren konnte. sie schienen so fraglos ueberzeugt, dass der wind ihnen zu diensten sein muesse, und der wind verneigte sich ehrerbietig vor den grazilen kurven ihrer schwingen und trug sie ein stockwerk hoeher. wer jemals eine moewe ueber dem herbst hat fliegen sehen, der wird niemals mehr eine taube oder eine elster anschauen, und auch die huschenden schwalben koennen ihm den sommer kaum versuessen. die alten griechen muessen den vogelflug aus dem schwerelosen gleiten der moewen gedeutet haben.
czwartek, 5 listopada 2009
karaluch po kafkaesku
meine mitbewohnerin fuerchtete sich vor den kuechenschaben mehr als notwendig, fand ich, aber sie war ihnen auch wesentlich haeufiger begegnet als ich. ich hatte nur ein einziges mal eine erschlagen, draussen auf dem hausflur, und dabei hatte sie sich gar nicht in richtung unserer wohnungstuere bewegt. das war alles. dennoch kam das thema immer mal wieder aufs tapet, vor allem, was dagegen zu tun sei. pasten, sprays, koeder, ob es fallen gab? - ich suchte den haushaltsladen im nachbarblock auf, aber die frau dort hatte gerade ueberhaupt nichts vorraetig, ich kam unverrichteter dinge und genauso ratlos wie vorher in die wohnung zurueck. schliesslich schien die loesung gefunden: meine mitbewohnerin kam stolz mit einer tube in gruener verpackung nach hause. auf der tube war das im wahrsten sinne des wortes kafkaeske bild eines auf dem ruecken liegenden und offensichtlich im verenden begriffenen ungeziefers zu sehen. es war kein einheimisches produkt: globol schabenpaste stand in roten buchstaben darueber.
der tod ist ein meister aus deutschland.
der tod ist ein meister aus deutschland.
środa, 4 listopada 2009
przemówienie do baby na ulicy
nie patrz tak
babo
jakby dzisiaj nie wolno dziewczynie
palić publicznie na ulicy
albo chodzić we spodniach czy nawet
dżinsach ze dziurami
do przystanku autobusowego
nie patrz tak
babo
jakby dzisiak nie wolno dzwiewczynie
pojść na peron
z różą czerwoną w ręcę
po koleżankę
chyba że to było inaczej
gdy ty byłaś młoda
chociaż wątpię abyś kiedykolwiek
w twoim życiu tak naprawdą młodą była
więc nie patrz tak
babo
jakby wszystko tylko się pogorszyło
wiem że już setki wierszów
setek poetów
zostały pisane na ten temat a
więc jest to bardzo
pretensjonalne
dzisiaj nawet baby jak ty
już tak strzasznie nie patrzą
jak kiedyś jednak zawsze
sprawią wrażenie jakby tak patrzyły
więc nie patrz tak
babo
to tylko kolejny poemat o staruszce
z porządnym kapeluszem
w sobotnym popołudniu
chodząc po ulice z takim spojrzeniem
i jednym
czy dwoma kanapkowcami
babo
jakby dzisiaj nie wolno dziewczynie
palić publicznie na ulicy
albo chodzić we spodniach czy nawet
dżinsach ze dziurami
do przystanku autobusowego
nie patrz tak
babo
jakby dzisiak nie wolno dzwiewczynie
pojść na peron
z różą czerwoną w ręcę
po koleżankę
chyba że to było inaczej
gdy ty byłaś młoda
chociaż wątpię abyś kiedykolwiek
w twoim życiu tak naprawdą młodą była
więc nie patrz tak
babo
jakby wszystko tylko się pogorszyło
wiem że już setki wierszów
setek poetów
zostały pisane na ten temat a
więc jest to bardzo
pretensjonalne
dzisiaj nawet baby jak ty
już tak strzasznie nie patrzą
jak kiedyś jednak zawsze
sprawią wrażenie jakby tak patrzyły
więc nie patrz tak
babo
to tylko kolejny poemat o staruszce
z porządnym kapeluszem
w sobotnym popołudniu
chodząc po ulice z takim spojrzeniem
i jednym
czy dwoma kanapkowcami
poniedziałek, 2 listopada 2009
na litość boga czy kierowca
(in der buslinie 188, zwischen den haltestellen rozbrat und marszałkowska, nach einem fussballspiel im stadion legia.)
does the bus stop at the metro station?
yes.
thank you. where can i buy tickets?
you can buy them at the driver's.
i tried that once. he didn't want to.
they sometimes refuse to.
well. i always go without.
we can go and try now.
no, i'll go without. it'll be alright.
you should have a ticket.
and i can take this for the metro, too?
yes.
how much is it?
two eighty. do you have change?
no.
okay. doesn't matter.
how can i pay you? maybe in the next life?
sure.
do you have a son?
no.
do you have a boyfriend?
no.
well, if you had i could give you my basecap.
sorry.
the metro is at the next station.
alright.
i got to get out here.
alright, thank you!
you're welcome.
does the bus stop at the metro station?
yes.
thank you. where can i buy tickets?
you can buy them at the driver's.
i tried that once. he didn't want to.
they sometimes refuse to.
well. i always go without.
we can go and try now.
no, i'll go without. it'll be alright.
you should have a ticket.
and i can take this for the metro, too?
yes.
how much is it?
two eighty. do you have change?
no.
okay. doesn't matter.
how can i pay you? maybe in the next life?
sure.
do you have a son?
no.
do you have a boyfriend?
no.
well, if you had i could give you my basecap.
sorry.
the metro is at the next station.
alright.
i got to get out here.
alright, thank you!
you're welcome.
niedziela, 1 listopada 2009
linia cmentarna
mein besuch hatte mir nicht nur die freude bereitet, endlich auch einmal freudig aufgeregt zum bahnhof zu fahren und jemanden mit mit einer rose in der hand vom zug abzuholen. ich erhielt auch ein gastgeschenk: ein grablicht, das ich zu allerheiligen auf einen friedhof bringen und auf einem wuerdigen grab abstellen sollte.
schon seit dem sonnabend fuhren in der stadt viele neue buslinien, die ich nie zuvor gesehen hatte. was sie miteinander verband, war das c in der linienbezeichnung. was ich geahnt hatte, erwies sich als richtig: das c stand fuer linia cmentarna - eine art shuttlebusse für allerheiligen. es gab mindestens zehn davon, so viele fuhren jedenfalls in der naehe meiner wohnung vorbei. am sonntag nahm ich also das grablicht, zwei schon am vortag gekaufte und nun angesichts der kaelte ordentlich in zeitungspapier verpackte rosen und machte mich auf den weg zum friedhof. natuerlich gehoerte es sich an allerheiligen, keine anderen buslinien als die linia cmentarna zu benutzen. die stadt war leer. nur im umkreis der friedhoefe waren ganze strassenzuege abgesperrt, um parkplaetze zu schaffen. ich fuhr zum schoensten und bekanntesten und wahrscheinlich auch aeltestem warschauer friedhof, der sonst stets frieden und ruhe ausgestrahlt hatte mit seinen erhabenen graebern und hohen, alten baeumen. nun war ich geradezu erschrocken ueber die menschenmassen, die sich vor dem tor und zwischen den graebern draengten. es war fast kein durchkommen. mit muehe erreichte ich das grab, das ich gesucht hatte, um meine rosen niederzulegen und das geschenkte grablicht anzuzuenden. als ich aufblickte, kniete mir gegenueber eine junge frau und tat genau das gleiche wie ich. wir laechelten uns zu. dann machte ich mich auf den rueckweg zum tor und fuhr mit der naechstbesten friedhofslinie nach hause. und erfreute mich an dem gedanken, dass das, was in anderen staedten zur langen nacht der museen oder zu einer fussballweltmeisterschaft eingerichtet wurde, also fuer touristen aus aller welt oder ein zumeist nicht ganz unbeguetertes bildungsbuergertum, hier fuer die toten eingerichtet wurde. und zwar fuer alle gleichermassen. und jedes jahr wieder.
schon seit dem sonnabend fuhren in der stadt viele neue buslinien, die ich nie zuvor gesehen hatte. was sie miteinander verband, war das c in der linienbezeichnung. was ich geahnt hatte, erwies sich als richtig: das c stand fuer linia cmentarna - eine art shuttlebusse für allerheiligen. es gab mindestens zehn davon, so viele fuhren jedenfalls in der naehe meiner wohnung vorbei. am sonntag nahm ich also das grablicht, zwei schon am vortag gekaufte und nun angesichts der kaelte ordentlich in zeitungspapier verpackte rosen und machte mich auf den weg zum friedhof. natuerlich gehoerte es sich an allerheiligen, keine anderen buslinien als die linia cmentarna zu benutzen. die stadt war leer. nur im umkreis der friedhoefe waren ganze strassenzuege abgesperrt, um parkplaetze zu schaffen. ich fuhr zum schoensten und bekanntesten und wahrscheinlich auch aeltestem warschauer friedhof, der sonst stets frieden und ruhe ausgestrahlt hatte mit seinen erhabenen graebern und hohen, alten baeumen. nun war ich geradezu erschrocken ueber die menschenmassen, die sich vor dem tor und zwischen den graebern draengten. es war fast kein durchkommen. mit muehe erreichte ich das grab, das ich gesucht hatte, um meine rosen niederzulegen und das geschenkte grablicht anzuzuenden. als ich aufblickte, kniete mir gegenueber eine junge frau und tat genau das gleiche wie ich. wir laechelten uns zu. dann machte ich mich auf den rueckweg zum tor und fuhr mit der naechstbesten friedhofslinie nach hause. und erfreute mich an dem gedanken, dass das, was in anderen staedten zur langen nacht der museen oder zu einer fussballweltmeisterschaft eingerichtet wurde, also fuer touristen aus aller welt oder ein zumeist nicht ganz unbeguetertes bildungsbuergertum, hier fuer die toten eingerichtet wurde. und zwar fuer alle gleichermassen. und jedes jahr wieder.
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